Geschichte

Ab nach Algerien – rheinländische Auswanderer im 19. Jahrhundert

Blick über die Stadt Algier, Algerien. © A.B.

Blick über die Stadt Algier, Algerien. © A.B.

Armut, Misernten, Schulden, zu harte Lebensbedingungen und schließlich die Hoffnung auf ein besseres Leben haben im 19. Jahrhundert Hunderttausende von meist armen Menschen in die Transatlantikliner getrieben. Jeder kennt die Formeln vom « american dream » und « Go West ! » und den kultischen ersten Blick auf die Freiheitsstatue, der allerdings erst ab Herbst 1886 möglich war, dem Datum der Einweihung der Statue durch den amerikanischen Präsidenten Grover Cleveland. Weniger bekannt ist, daß viele Menschen nicht den Atlantik, sondern das Mittelmeer überquerten, mit dem Ziel, sich in weitaus weniger fernen Gefilden auzusiedeln, wie zum Beispiel im damals französischen Algerien.

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Siebenmeilenstiefel gibt’s nur im Märchen – und im Schloss von Brézé

Die Siebenmeilenstiefel. Schloss von Brézé. © A.B.

Die Siebenmeilenstiefel. Schloss von Brézé. © A.B.

Jeder kennt sie, aus den Märchen der Brüder Grimm, aus Hauff, Heine, Goethe und Chamisso und natürlich aus der Geschichte von Charles Perrault, « Der kleine Däumling » – die Siebenmeilenstiefel. Der Riese aus Perrault’s Geschichte benutzt die Zauberstiefel, um den kleinen Däumling, « Petit Poucet » im Französischen, und seine Brüder zu verfolgen :

« Die Siebenmeilenstiefel waren eine der schönsten Erfindungen der alten Zeit, nur befanden sie sich leider nicht immer in den besten Händen. Wer sie an den Füßen hatte, legte mit jedem Schritt sieben Meilen zurück, also mit zehn Schritten nicht weniger als siebzig Meilen. Da ist die Eisenbahn nichts dagegen, obwohl wir uns so viel darauf einbilden. Mit diesen Siebenmeilenstiefeln stieg der Riese über Berg und Tal, hin und her, die Kreuz und Quer, immer nach den Knaben suchend. »

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